Über den Hof


Allgemeines

Der Köllner Hof ist ein Bioland-Betrieb seit 1989. Wir bieten ein breites Sortiment von selbst erzeugtem Gemüse und Kartoffeln, ergänzt durch zugekaufte Ware, natürlich ausschließlich aus kontrolliert biologischem Anbau.

Als Bioland Betrieb arbeiten wir selbstverständlich:

  • Ohne Gentechnik,
  • Ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel,
  • Ohne mineralische Stickstoffdünger.

Unkraut wird bekämpft durch:

  • die Fruchtfolge,
  • die Art der Bodenbearbeitung,
  • Hacken mit dem Traktor und von Hand,
  • Abflammen vor dem Aufgang der Saat (z.B.: Möhren)
  • und durch jede Menge Handarbeit, die es trotzdem noch genug gibt.

 

Düngung:

  • Gründüngung (Leguminosen zum Unterpflügen),
  • Hornspäne als organische Stickstoffdünger,
  • Kalk und Kalimagnesium (nach Bedarf).

Der Pflanzenschutz gegen Schädlinge beschränkt sich auf den Nützlingseinsatz im Gewächshaus und Netzeinsatz im Freiland.

Wir verwenden, entsprechend den Bioland-Richtlinien, nur ungebeiztes Saatgut, nach Möglichkeit aus Vermehrung und selbstverständlich nicht gentechnisch verändert.

 

Hofgeschichte:

Der Köllner Hof ist eine Hoffstelle mit sehr langer Geschichte. Die erst Erwähnung ist aus dem Jahre 1259. Der Hof gilt als der Stammsitz der Familie Kölln, die später die Peter Kölln-Werke gründete.

  • 1649 Collinge: Es stirbt der letzte Besitzer mit dem Namen tho Collinge.
    Der Ortsname wechselt über zu Cöllingen. Der Hof bleibt in der
    Familie, ändert jedoch seinen Namen auf Sommer.
    Der Ortsname wechselt zu Colleen und später zu Cölln.
    Die Namensentwicklung: Collinge → Cöllingen → Colleen → Cölln → Kölln
  • 1720: Errichtung des jetzigen Fachhallenhauses und der Scheune
  • 1989: Der Hof wird von André Rostock erworben,
    Umstellung auf biologischen Anbau,
    Anschluss an den Bioland-Verband,
    Spezialisierung auf Gemüseanbau,
    Wochenmärkte in Norderstedt (Do).
  • 1991: der erste kleine Hofladen in der Diele.
  • 1992: Hofladen in ehemaligem Kuhstall; 100 m².
  • 1995: erstes Gewächshaus; 1100 m².
  • 2003: Restaurierung der Scheune.
  • 2006 (September): Wochenmärkte in Elmshorn (Sa).
  • 2007 (Februar): Erweiterung der Gewächshausfläche auf 1650 m².
    •  (Juli): Neueröffnung des Hofladens; Verkaufsfläche 220 m² und an 6 Tagen pro Woche geöffnet!
  • 2012: Verbesserungen und Veränderungen im Außenbereich und im Laden.

 

Betriebsspiegel:

  • Betriebsfläche: 7 Hektar,
    davon:

    • 5 Hektar Gemüse Freiland,
      2650 m² Foliengewächshäuser;
  • Fruchtfolge: 4-jährig.